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Fünf populäre Irrtümer über Ido
04-09-2011, 10:15 AM
Beitrag #1
Fünf populäre Irrtümer über Ido
Das war im Original ein Post von Valodnieks im alten Idoforum bei Forencity!
http://idoforum.foren-city.de/topic,52,-...r-ido.html

Hier einmal fünf populäre Irrtümer über Ido und die Ido-Bewegung

1. Ido ist schon lange tot!
NEIN im Gegenteil, Ido ist sehr lebendig! Durch das Internet findet Ido immer mehr Verbreitung. Es gibt einen aktiven Idoweltverband (ULI) und in Deutschland ist die Deutsche-Ido Gesellschaft aktiv. Es gibt zahlreiche Ido Foren im Internet und eine Wikipedia mit mehr als 16.000 Einträgen. Es finden auch Treffen statt.

2. Ido hat keine feste Sprachform und verändert sich ständig
FALSCH. Es gibt schon lange eine klare standardisierte Form des Ido an die sich alle Idisten halten. Veränderungen werden verbindlich von der ULI beschlossen, wesentliche Veränderungen hat es schon lange nicht mehr gegeben. Die Behauptung in der deutschen Wikipedia, dass die permanente Reform der Sprache Ido schwächt, ist keinesfalls zutreffend.

3. Es gibt keine Ido Literatur
FALSCH. Es gibt jede Menge Bücher mit Originalliteratur und Übersetzungen. Es gibt sogar in mehreren Ländern einen Ido-Buchversand und es erscheinen auch neue Titel. Viele Werke gibt es kostenlos im Internet. Es gibt unter anderem Krimis und sogar Ido Science Fiction Romane.

4. Man muss Esperanto können, um Ido zu lernen.
NEIN. Ido ist zwar aus Esperanto hervorgegangen, aber das ist auch alles. Esperanto und Ido sind sich ähnlich, daher ist es leichter Ido ohne Esperantokenntnisse zu lernen, damit man nicht verwirrt ist und beide Sprachen vermischt.

5. Ido ist Verrat am Esperanto und Ido schwächt die Bewegung für eine neutrale Zweitsprache
UNSINN. Ido ist 1907 als Reformversuch des Esperanto hervorgegangen zu einer eigenen Sprache geworden. Ido hat die gröbsten Fehler des Esperanto ausgemerzt und ist sehr viel harmonischeres und weniger künstliches Sprachsystem als Esperanto. Dennoch wurde dabei die Vorzüge des Esperanto wie seine grammatische Regelmäßigkeit beibehalten.
Einige Idisten - aber bei weitem nicht alle - kommen vom Esperanto oder sind noch Esperantisten, aber jeder ist frei, die Plansprache zu unterstützen die er will. Es macht 100 Jahre später keinen Sinn alte Konflikte fortzuführen.
Ido erschließt der Plansprachenbewegung neue Mitglieder, daher kann von einer Schwächung der Idee der neutralen Zweitsprache keine Rede sein.
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